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Wir machen Radio
Die letzten beiden Sendungen standen ganz im Zeichen der Jugend:
Jugend 1: Im Rahmen der Vorbereitung zur Firmung hat sich eine neunköpfige Firmgruppe aus Seekirchen unter der Leitung von Herrn Hannes Rosner ausführlich mit der Salzburger Straßenzeitung Apropos befasst: Schon im Jänner dieses Jahres wurden wir von der Firmgruppe nach Seekirchen eingeladen und hielten ein ausführliches Aufklärungsgespräch über die Salzburger Straßenzeitung und stießen dabei auf sehr viel Interesse bei den Jugendlichen. Später war es dann Aufgabe und Ziel der Jugendlichen, selbstständig in Seekirchen einige Exemplare der Straßenzeitung Apropos zu verkaufen. Es sollte für die Jugendlichen eine Gelegenheit sein, für eine kurze Zeit zu spüren, was es heißt, sich selber der Öffentlichkeit preiszugeben und zu zeigen, dass man arm ist oder sehr wenig hat. Aber auch, dass Apropos ein System ist, das armen Menschen wieder die Gelegenheit gibt, eine Beschäftigung zu haben und sich was verdienen zu können. Einige Wochen später besuchten wir die Firmgruppe nochmals, um uns nach ihren Eindrücken und Erfahrungen zu erkundigen und zeichneten ihre Ergebnisse für eine Radiosendung auf, die am 26. März in der Radiofabrik ausgestrahlt wurde. Diese Sendung kann man nachhören unter „Apropos“ auf der Website der Radiofabrik www.radiofabrik.at unter Programm, Sendungen von A bis Z.
Jugend 2: In unserer Sendung am 9. April hatten wir Martina Hauser vom Jugendzentrum Lehen zu Gast. Die Kinder- und Jugendeinrichtung ist ein Teil vom Verein Spektrum und feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Finanziert wird das Bunte Haus in der Schumacherstraße größtenteils durch die Stadt Salzburg und wird täglich von ca. 60 Jugendlichen und 30 bis 40 Kindern besucht. Sie gestalten Programme mit den Jugendlichen, angefangen vom Kochen über Sportveranstaltungen, HipHop-Kurse bis hin zu Radiosendungen in der Radiofabrik. Da sich im Jugendzentrum Lehen viele Kulturen treffen, hat uns Radiomacher natürlich auch interessiert, wie sich die Jugendlichen untereinander verstehen und wie sie miteinander umgehen. Frau Hauser dazu: „Wir haben im Jugendzentrum Jugendliche mit zwölf verschiedenen Migrationshintergründen, jedoch sind die meisten schon in Österreich geboren und das Verständnis untereinander ist relativ gut. Bei uns im JUZ hat alles Platz, angefangen von Diskussionen über Kulturen, Religionen bis hin zur Musik. Wenn es Streitigkeiten untereinander gibt, dann ist es Aufgabe eines Jugendzentrums, den Jugendlichen beizubringen, dass man über diese Sachen diskutieren und lernen kann, mit solchen Problemen umzugehen.“
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
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In unserer Sendung am 12. März hatten wir Kathrin Quantember vom Friedensbüro Salzburg live zu Gast im Studio. In dieser Sendung ging es vorwiegend darum, was das Friedensbüro macht und der Bevölkerung anbietet, aber auch darum, was das Friedensbüro zur derzeitigen Situation der rumänischen Bettler meint und unternimmt. Das Friedensbüro Salzburg gibt es seit 1986, es ist eigentlich als Personenkomitee aus den weltweiten Protesten gegen den Rüstungswettlauf und den Kalten Krieg entstanden und hat sich in den letzten 27 Jahren zu dem entwickelt, was es heute ist. Das Friedensbüro arbeitet auf mehreren Schienen: Einerseits gibt es die Schiene der Veranstaltungen zu unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Themen, regionalen sowie auch internationalen, die einfach unter den Nägeln brennen, wo man merkt, dass es der Öffentlichkeit ein Bedürfnis ist, genau zu diesen Themen mehr zu erfahren.
Die andere Schiene sind Bildungsangebote für Schüler (Workshops zur politischen Bildung). Ganz wichtig ist dabei der Bereich der Gewaltprävention sowohl in der Erwachsenenbildung als auch für die Schule. Kathrin Quantember: „Wir verstehen uns als eine Organisation, der es ein Anliegen ist, friedenspolitische Themen zu bearbeiten, die teilweise sehr kontrovers sind in der Öffentlichkeit und sehr emotional diskutiert werden.“ Sowie das Thema rumänische Bettler, die sich seit geraumer Zeit in Salzburgs Straßen bewegen. Frau Quantember dazu: „Es ist so, dass wir schon vor einiger Zeit das Thema Betteln zum Thema des Friedensbüros gemacht haben, nicht nur konkret zu den rumänischen Bettlern. Wir sind allerdings nicht in der direkten Betreuung der Leute tätig, sondern unser Schwerpunkt ist die politische Bildung und die Aufklärungsarbeit.“
Unsere nächste Sendung findet am Dienstag, dem 9. April, zur gewohnten Zeit, um 18.00 Uhr, statt.
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
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In unserer nächsten Sendung am 12. März zur gewohnten Zeit um 18 Uhr dürfen wir live im Studio Frau Kathrin Quatember vom Salzburger Friedensbüro begrüßen. In dieser Sendung geht es vorwiegend um Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention und natürlich auch darum, womit sich das Friedensbüro derzeit aktuell beschäftigt.
Es findet aber auch am 26. März um 18 Uhr eine Sondersendung statt mit dem Titel „Jugendliche für Apropos“.
Im Rahmen der Vorbereitung zur Firmung hat sich eine zehnköpfige Firmgruppe aus Seekirchen unter der Leitung von Herrn Dr. Hannes Rosner ausführlich mit der Salzburger Straßenzeitung Apropos befasst. Unbedingt zuhören!
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
In unserer Sendung am 8. Jänner 2013 war Karl Zankl live zu Gast im Studio. Herr Zankl, der seit sieben Jahren als Leihopa tätig ist, erzählte uns, was ein Leihopa in der Praxis so alles macht. Er arbeitet haupsächlich mit Kindern, die eine Beeinträchtigung haben, geht mit ihnen auf Spielplätze, ins Haus der Natur und passt hauptsächlich auf, wenn die Eltern nicht da sind. Auf unsere Frage, was ein Leihopa bei unserer heutigen Gesetzeslage für eine Ausbildung haben muss, antwortete uns der Leihopa: „Ich habe dazu einige Seminare besucht, angefangen vom Roten Kreuz bis hin zum Katholischen Familienverband.“ Karl Zankl hat aber auch im November 2012 ein Versuchsprojekt mit Wolfgang Hausch, in Zusammenarbeit mit der Frauenhilfe Salzburg, gestartet. Der Leihopa dazu: „Ich habe vor zwei Jahren, in Gmunden auf der Forstschule, Wolfgang Hausch kennengelernt, als ich die Ausbildung zum Waldpädagogen machte. Im Rahmen dieser Ausbildung mussten Wolfgang und ich eine Praxis in einem Heim für sehr schwer beeinträchtigte Kinder in Gmunden absolvieren. Da kamen wir auf die Idee, in Zusammenarbeit mit der Frauenhilfe Salzburg Walderlebnistage mit beeinträchtigten, aber auch mit gesunden Kindern zu machen.“ Als wir ihn fragten, wie viele Leihopas es in Salzburg gibt, antwortete er, dass er seines Wissens der Einzige ist!
In unserer nächsten Sendung, am 12. Februar 2013, zur gewohnten Zeit um 18 Uhr auf der Frequenz 107,5 und 97,3 Mhz, dürfen wir die Obusfahrerin und Betriebsrätin Claudia Tolloch live im Studio begrüßen. Es geht in dieser Sendung vorwiegend darum, wie man aus der Sicht einer Obusfahrerin Staus in der Stadt Salzburg vermeiden könnte, aber auch darum, welche Erfahrungen Frau Tolloch in ihrer Tätigkeit so macht.
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
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Unsere nächste Sendung findet am 8. Jänner, zur gewohnten Zeit um 18 Uhr statt. Wir wünschen allen Apropos-Hörern und -Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns auf ein spannendes und informatives 2013!
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
Robert Buggler zu Gast bei Verkäuferehepaar Georg und Evelyne
In unserer Sendung am 13. November 2012 hatten wir den Armutsforscher und Sprecher der Salzburger Armutskonferenz, Robert Buggler, live zu Gast im Studio. Anlass war, dass es seit einiger Zeit erhebliche Klagen unter der Salzburger Bevölkerung gibt, dass in den Straßen sehr aggressiv gebettelt wird. Wir stellten dem Armutsforscher die Frage, wie man am besten mit aggressiven Bettlern umgehen sollte. Robert Buggler dazu: „Das ist eine schwierige Frage, zum einen, weil ja relativ unklar ist, was dieses aggressive Betteln jetzt überhaupt ist. Mein Eindruck ist, dass das Betteln an sich schon als aggressiv wahrgenommen wird.“ Schon die Konfrontation mit dieser sehr sichtbaren Armut erzeuge bei vielen Menschen unangenehme Gefühle. Da wird dann schnell etwas als aggressiv empfunden, da müsse man aber genau unterscheiden.
Zum anderen halte er nichts davon, zu fragen, wie man mit aggressiven Bettlern umgehe, sondern vielmehr gehe es darum, zu fragen, wie gehe ich mit Menschen um, die mir gegenüber aggressiv sind – ob das jetzt ein Bettler sei, ein aggressiver Fußballfan oder ein durchgedrehter Bankmanager, sei im Prinzip egal. Eine andere Frage an Robert Buggler war, ob es seiner Meinung nach möglich wäre, ein Modell zu errichten wie in Graz, wo es ein Vinzidorf gibt, für das sich einige Pfarren zusammengeschlossen haben, um Bettlern eine Gelegenheit zu bieten, stundenweise zu arbeiten. Ob in Salzburg so etwas auf die Füße gestellt wird und auch funktionieren könnte, ließ der Armutsforscher offen, eines aber sei klar: „Wir werden auch in den nächsten Jahren Menschen bei uns in der Stadt haben, die zum Betteln kommen. Die Stadt Salzburg, die Politik und die Verwaltung müssen sich also in jedem Fall die Köpfe zerbrechen, wie wir mit diesem Thema in Zukunft umgehen.“ Dazu werde es Maßnahmen brauchen – ob das jetzt eine Unterkunft wie in Graz sei oder andere Beschäftigungsmöglichkeiten – in jedem Fall brauche es Maßnahmen. Die schlechteste Lösung sei es, so lange nichts zu tun, bis die Situation irgendwann eskaliere.
In unserer nächsten Sendung am 11. Dezember 2012 findet bei uns im Studio eine Live-Lesung statt. Anlass gab uns dazu das vor kurzem erschienene Apropos-Straßen-Buch „So viele Wege“. Wir dürfen dazu den Schriftsteller und Lehrer Fritz Popp und das Apropos-Urgestein Gerhard Entfellner begrüßen.
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
Roman Neßhold zu Gast bei Verkäuferehepaar Georg und Evelyne
In unserer Sendung am 11. September 2012 hatten wir Roman Neßhold live zu Gast im Studio. Herr Neßhold ist der Präsident vom Institut Glücksspiel und Abhängigkeit und berichtete uns in dieser Sendung über die Problematiken in der Behandlung von Glücksspielsüchtigen. Es ging aber auch darum, die aktuelle Situation des Glücksspiels in Österreich aufzuzeigen. Das Institut Glücksspiel und Abhängigkeit ist ein spendenbegünstigter Verein, das Angebot reicht von Einzelberatungen über Angehörigen- und Famielienberatungen bis hin zu moderierten Selbsthilfegruppen. Besonders die Selbsthilfegruppen sind ein wertvoller Bestandteil der Spielsuchtberatungseinrichtung, weil sich hier die Spieler untereinander austauschen und sich gegenseitig unterstützen können.
Der Großteil der Hilfesuchenden in dieser Beratungsstelle sind Männer, ca. 20 Prozent sind Frauen. Hierbei stellt das Institut einen erheblichen Unterschied fest. Frauen spielen hauptsächlich im Casino oder an Automaten, Männer mit Spielproblemen nutzen oft verschiedene Glücksspielmöglichkeiten, z.B. auch Sportwetten oder Onlinespiele. Als wir Herrn Neßhold fragten, wohin der Trend bei Betroffenen und Glücksspielangeboten geht, bekamen wir zur Antwort: „Betroffene werden in der Regel immer jünger. Oftmals, und das wird von vielen vielen Menschen unterschätzt, können Spielprobleme schon im Kindesalter entstehen, nämlich in der Trafik. Es ist unverantwortlich von Eltern, wenn sie ihre kleinen Schützlinge schon im Kindesalter an Glücksspielprodukte wie Rubbellose gewöhnen.“ De facto hat der Gesetzgeber kein Mindestalter für Lotterieprodukte bestimmt, es ist lediglich eine ganz lapidare Selbstbeschränkung der Lotterien. Und die Glücksspielangebote werden immer vielfältiger. Spielsucht ist eine Schwerstsucht und hat das Potenzial, im Endstadium Menschen in allen Lebensbereichen, z. B. auch die Arbeit und die Familie, mit in den Abgrund zu reißen.
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
Gertraud Scheichl zu Gast bei Verkäuferehepaar Georg und Evelyne
In unserer Sendung am 14. August 2012 hatten wir Gertraud Scheichl live zu Gast im Studio. Frau Scheichl ist die Koordinatorin vom VinziBus Salzburg und erklärte uns in dieser Sendung, was VinziBus in Salzburg genau macht. Den VinziBus Salzburg gibt es jetzt schon seit Dezember 2000, bis heute verpflegt er jeden Tag, ohne Ausnahme, Menschen in schwierigen Situationen. Immerhin wirken bei dem Hilfsprojekt 35 ehrenamtliche Mitarbeiter mit, vom Studenten bis zum Pensionisten, die sich täglich abwechseln, wenn es darum geht, am Abend, so ca. um 19 Uhr, im Hof des Bürgerspitalplatzes, belegte Brote und heißen Tee auszuteilen. Zubereitet werden die Brote in Klöstern, es beteiligen sich aber auch 16 Stadtpfarren und einige Privatpersonen, die diese Verpflegung spendieren. Derzeit kommen jeden Tag etwa 40 Personen, um sich ihre Verköstigung abzuholen. Laut Aussage von Gertraud Scheichl besuchen im Winter weniger Menschen den VinziBus, weil die Notschlafstellen geöffnet haben und es in den meisten Notunterkünften am Abend ein warmes Essen gibt.
Als wir Frau Scheichl am Ende unserer Sendung fragten, was sie sich für die Zukunft für den VinziBus wünscht, lautete ihre Antwort: „Ich bin eigentlich voller Hoffnung, dass es mit dem VinziBus so weitergeht. Es klappt alles wunderbar, ich könnte mir noch vorstellen, dass ich noch ein paar Ehrenamtliche brauchen könnte, die den VinziBus fahren.“ Wir Sendungsmacher können dazu nur sagen: „Schön, dass es Organisationen wie den VinziBus gibt!“
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
Sonja Brötzner zu Gast bei Verkäuferehepaar Georg und Evelyne
In unserer Sendung am 10.7.2012 hatten wir live zu Gast im Studio Sonja Brötzner von der es`a.ge (Soziale Arbeit GmbH) Salzburg. Die Personalberaterin beantwortete uns einige Fragen zum Thema Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess. Frau Brötzner ist in erster Linie zuständig für die Nachbesetzung von vierzig Transitarbeitsplätzen im sozialökonomischen Betrieb, welche ein befristetes Dienstverhältnis anbieten. Dazu gehört das TAO (Transportbereich und Übersiedelungen), dann gibt es den ModeCirkel (wo Frauen im Textil-Recyclingbereich tätig sind), einen großen Second-Hand-Laden in Lehen Rosseggerstraße, und natürlich das Schmankerl in der Glockengasse 10, wo Männer und Frauen als Küchenhilfe beschäftigt werden können. Dieser Betrieb wird gefördert vom AMS Salzburg und dient dazu, Menschen für einen Zeitraum von maximal einem Jahr mit Unterstützung der Personalberatung wieder in einen langfristigen Arbeitsplatz zu vermitteln. Immerhin wurden im letzten Jahr zirka 50 Prozent der Schmankerl-Mitarbeiter erfolgreich vermittelt.
Laut Aussage von Frau Brötzner ist dieses Projekt nur für Erwachsene gedacht im Alter zwischen 18 und 50 Jahren, wobei die Verbesserung der psychischen, sozialen oder auch gesundheitlichen Situation im Vordergrund steht. Es werden realistische Berufsziele entwickelt und durch die Verringerung der Vermittlungshindernisse die Chance auf einen fixen Arbeitsplatz erhöht. ArbeiterInnen bei Vollzeitbeschäftigung (38 Wochenstunden) verdienen bei TAO & ModeCircel/Schmankerl ca. 1.220 Euro brutto, geregelt nach dem Kollektivvertrag für die Berufsgruppe für Gesundheit und Sozialberufe.
In unserer nächsten Sendung am 11. September um 18 Uhr dürfen wir Roman Neßhold, den Vorstand vom Institut Glücksspiel und Abhängigkeit, begrüßen. Unter dem Sendetitel „Glücksspiel in Salzburg“ wird uns Herr Neßhold den aktuellen Stand rund um die Problematik der Spielsucht aufschlüsseln.
Alle bereits gesendeten Sendungen gibt es zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
In unserer Sendung am 12. Juni 2012 hatten wir Paula Skuhra, die Leiterin der Pflegeberatung Salzburg, live zu Gast im Studio. Unter dem Sendetitel „Alles rund ums Pflegegeld“ versuchten wir Frau Skuhra, die Fragen so zu stellen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer den größtmöglichen Nutzen aus den Antworten ziehen können! Interessante Infos waren etwa: Wenn man eine Pflegestufe bezieht, werden Hilfsmittel wie Rollstuhl, Badewannenlift usw. gratis zur Verfügung gestellt, ein Pflegebett hingegen muss man bezahlen. Paula Skuhra dazu: „Hilfsmittel wie Rollstühle oder ein Badewannenlift werden in der Regel vom Arzt verordnet und sind nicht mit dem Bezug des Pflegegeldes verknüpft, das heißt, auch wenn jemand kein Pflegegeld bezieht und der Arzt es für notwendig hält, bekommt er diese Sachen zur Verfügung gestellt.“ Ob ein Pflegebett gratis zur Verfügung gestellt wird oder nicht, ob man dafür einen Selbstbehalt zahlen muss, ob Transport oder Aufstellungskosten anfallen, das hängt alles von der Krankenversicherung des pflegebedürftigen Menschen ab. Natürlich stellten wir Frau Skuhra auch die Frage, wem das Pflegegeld nun wirklich zusteht, der Person, die pflegebedürftig ist, oder dem, der die Person pflegt? Frau Skuhra dazu: „Das ist eine Frage, die uns in der Beratung auch sehr oft gestellt wird. Pflegebedürftige Menschen sollen eigentlich nach ihren Vorstellungen über die Form ihrer Betreuung und Pflege entscheiden können. Aus diesem Grund wird das Pflegegeld den Betroffenen direkt überwiesen, und nicht den pflegenden Angehörigen.“ Ins Leben gerufen wurde die Pflegeberatung von der ehemaligen Landesrätin Erika Scharer. Durch ihre pflegebedürftige Mutter war sie selbst Betroffene und hat in dieser Situation hautnah erlebt, wie wichtig Information und Beratung sind. Daneben war ihr auch wichtig, dass es diese Beratungsstellen nicht nur in der Stadt Salzburg gibt, sondern auch im Pinzgau und Lungau.
Genauere Informationen zum Thema „Alles rund ums Pflegegeld“ können Sie bei der Pflegeberatung des Landes Salzburg unter der Telefonnummer
0662 / 8042-3533 einholen.
In unserer Sendung am 14.8.2012 um 18 Uhr begrüßen wir live im Studio Gertraud Scheichl, die Koordinatorin vom Vinzi-Bus Salzburg. Sie wird uns unter den Sendetitel „Armut in Salzburg“ erklären, was der Vinzi-Bus macht, wo sein jetziger Standplatz ist und warum sich sein Standplatz verändert hat.
In unserer Sendung am 22.5. hatten wir Johannes Bernegger, den Leiter des Vereins „Neustart Salzburg“, live zu Gast im Studio. „Neustart“ ist eine Organisation, die der Gesellschaft Hilfen und Lösungen zur Bewältigung von Konflikten, und damit Schutz vor Kriminalität und deren Folgen bietet. Es ging in dieser Sendung vorwiegend um das Thema Jugendkriminalität, wobei uns unser Gast unsere Fragen sehr genau aufschlüsselte. Eine unserer Fragen war, ob sich in den letzten Jahren die Zahl der Jungendkriminalität erhöht habe, wobei Herr Bernegger mit einen ganz klaren Nein antwortete. Er erklärte uns, dass bestimmte Medien ein ganz bestimmtes Publikum bedienen wollen, mit dementsprechenden Übertreibungen in dieser Hinsicht. Eigentlich ist es nämlich so, dass in den letzten Jahren, die Jugendkriminalität sogar zurückgegangen ist.
Auf unsere Frage, wie gut die Kooperation bei der Entlassungsbegleitung zwischen Neustart und den Haftanstalten funktioniere, gab uns Herr Bernegger zur Antwort: „Ich kann nur für die Justizanstalt Salzburg sprechen, da hab ich meine persönlichen Erfahrungen, und da muss ich sagen, dass die Kooperation sehr gut funktioniert.“ Sehr interessant fanden wir auch die Schilderung, die uns Johannes Bernegger gab, als wir ihn fragten, was man unter den Begriff Tatausgleich verstehe, den der Verein Neustart ja anbietet: Ein Tatausgleich ist der Versuch, jemanden, eine eher geringfügige Straftat begangen hat, mit seiner Tat und seinem Opfer zu konfrontieren, indem man versucht, sie an einen Tisch zusammenzubringen. Es geht darum, dass der Täter einsieht, dass er einen Fehler gemacht hat, und dass er das bedauert.
Also, dass er die Verantwortung für sein Tun übernimmt, eventuell auch Schadensersatz zahlt und sich entschuldigt, und so einen Tatausgleich im eigentlichen Sinne herstellt! Das ist eine sozial konstruktive Maßnahme, das heißt, es ist hundert Mal wirkungsvoller, als jemandem eine Geldstrafe zu geben oder eine kleine bedingte Strafe, wenn er sich selbst, mit dem, was er gemacht hat, auseinandersetzt.
Das und noch viel mehr zum Verein Neustart, sowie alle anderen gesendeten Sendungen, gibt es zum Nachhören auf www.radiofabrik.at unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
In unserer nächsten Live-Sendung, am 10.7.2012 um 18 Uhr, begrüßen wir Sonja Brötzner. Sie ist bei der Sozialen Arbeit GmbH als Personalberaterin tätig und wird uns zu dem Sendungsthema „Zurück ins Arbeitsleben“ einige Fragen beantworten.
In der nächsten Sendung von unserem Verkäufer-Ehepaar Evelyne und Georg Aigner am 12. Juni zum Thema „Alles rund ums Pflegegeld“ ist Paula Skuhra von der Pflegeberatung des Landes Salzburg zu Gast und gibt Auskunft über Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.
Alle gesendeten Sendungen zum Nachhören, gibt es wie immer zum Nachhören
auf der Website der Radiofabrik unter www.radiofabrik.at
unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
In Zukunft gibt es die Apropos-Sendung alle 14 Tage.
Verkäuferin Luise und Apropos-Autorin Hannah
wechseln sich mit Verkäuferehepaar Evelyne und Georg ab.
In unserer Sendung am 27. März 2012 hatten wir Sozialbetreuer Richard Gölzner von der Caritas Salzburg live zu Gast im Studio. Er erzählte über die Alltagsprobleme vieler Menschen – und wann und wie die Caritas in der Not immer wieder einspringt.
Die Vorstellung ist für viele Mindestsicherungsbezieher schrecklich: Da kommt man so gerade eben jeden Monat mit dem Geld aus, und dann flattert die Strom-Jahresabrechnung ins Haus und eine saftige Nachzahlung droht. Diese Situation kennt Sozialbetreuer Richard Gölzner gut: „Da Mindestsicherungsbezieher den Strom aus ihrem Lebensunterhallt bezahlen müssen, und dabei oft mehr Energie verbrauchen als gedacht, kommt es bei der Jahresabrechnung oft zu Nachforderungen. Hier kann die Caritas schnell und unbürokratisch helfen, weil sie die Möglichkeit hat, mit dem Energieversorger zu verhandeln“, erzählt er. Seit 1. 1. 2012 gibt es einen Fonds, den die Salzburg AG und die Arbeiterkammer der Caritas zur Verfügung gestellt haben. Auf diese Weise kann schnell geholfen werden. In dieser Hinsicht arbeitet die Caritas aber auch mit dem Land Salzburg zusammen, das Energieberater zur Verfügung stellt. Das heißt, wenn ein Klient auffällig hohe Energiekosten hat, kommt ein Energieberater und sieht sich die Geräte an. Wenn zum Beispiel ein sehr alter Kühlschrank in der Wohnung ist, so kann er getauscht werden – gratis, mit Zustellung. Auf unsere Frage, ob man Mindestsicherungsbezieher sein muss, damit die Caritas in solchen Fällen hilft, bekamen wir zur Antwort: „Es ist auf keinen Fall Bedingung, Mindestsicherungsbezieher zu sein. Es gibt ja auch viele Menschen die stark verschuldet sind oder hohe Alimente zahlen müssen oder einen Privatkonkurs haben und hohe Raten bezahlen müssen!“ Als wir Herrn Gölzner fragten, warum diese Dinge nicht das Sozialamt selber macht, antwortete uns der Sozialbetreuer: „Weil es einfach Dinge gibt, die das Sozialamt und die Mindestsicherung nicht übernehmen und die Menschen aber trotzdem in Notlagen bringen, dort wollen wir ganz klar helfen!“ Es komme aber auch immer wieder vor, dass das Sozialamt in der Akutsituation, wenn Probleme auftreten, nicht helfe, und das aus vielfältigen Gründen: Sei es aus Zeitgründen, weil die Klienten keine Zeit und keine Nerven haben, oder aber auch, weil die Referenten vom Sozialamt keine Zeit haben – da kann in der dringenden Notlage die Caritas schneller einspringen. „Das heißt, wir helfen sehr unbürokratisch in geringeren Höhen, obwohl eigentlich das Sozialamt das tun müsste“, fasst es Gölzner zusammen.
Das und noch vieles mehr zum Vollzug der Mindestsicherung, sowie alle
anderen bereits gesendeten Sendungen, gibt es wie immer zum Nachhören
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In Zukunft gibt es die Apropos-Sendung alle 14 Tage.
Verkäuferin Luise und Apropos-Autorin Hannah
wechseln sich mit Verkäufehepaar Evelyne und Georg ab.
In der Sendung am 8. Mai 2012 um 18 Uhr ist Gerhard Schebeck von der
Lebenshilfe bei den Radiomacherinnen Luise und Hanna zu Gast.
Gerhard Entfellner gehört zu den „Urgesteinen“ der Salzburger Straßenzeitung. In der Radiofabrik-Sendung „Apropos, das Straßenmagazin“ erzählt er Apropos-Radiomacher Georg Aigner über seine Kindheit, sein Engagement in Indien, aber vor allem über sein Lebensthema „Rechnitz“. Ganz privat, von Verkäufer zu Verkäufer.
Welche Erinnerungen hast du an deine Kindheit?
Ich wurde 1964 mit einer rechtsseitigen Lähmung in Abtenau geboren. Am Land war damals die medizinische Versorgung noch nicht so gut, die Geburt war für meine Mutter und mich sehr schwierig. Ich wurde notgetauft, es schaute zuerst nicht sehr rosig für mich aus. Aber die Liebe meiner Mutter half mir sehr. Sie massierte und behandelte mich als Baby täglich, so blieben nur eine Lähmung der rechten Hand und eine allgemein schwächere rechte Seite.
Du hattest 1982 auch noch eine sehr schwere Wirbelsäulenoperation.
Ja, diese Operation war lebensnotwendig. Noch während meiner Lehrzeit. Das war ein fürchterlicher Schock für mich. Ich liebte den Sport, plötzlich war alles vorbei. Kein Skifahren, kein Fußball, kein Risiko. Nur mehr zwei Kilogramm darf ich heben. Meine Wirbelsäule ist steif. Zehn Jahre kämpfte ich damit, aber ich bekam neue Qualitäten. Mitleid mit schwächeren Menschen kannte ich schon von Geburt an durch mein eigenes Leid. 1993 bekam ich die Invaliditätspension zugesprochen. Trotz allem hatte ich mit 22 Jahren meine erste Eigentumswohnung und mit 29 mein Haus in Rechnitz im Burgenland. Dort gab es keine Berge, die mich an Sport erinnerten, das Klima ist sehr angenehm, eigentlich ein idealer Platz für mich.
Aber dann kam die Geschichte mit den jüdischen Massengräbern ...
Ich wusste schon 1990 davon. Damals begannen die Dreharbeiten für den Film „Totschweigen“. Ich war entsetzt über die Vorgangsweise in diesem Film. Der Film war sehr provokant, schlecht recherchiert und dies förderte die späteren Konflikte.
Welche Konflikte?
Die Rechnitzer Bevölkerung lebt mit diesem schlimmen Erbe. Es gibt noch insgesamt 19 Massengräber. In diesem Film ist nur von einem Massengrab die Rede. Durch den Regisseur, Eduard Erne, wurde die Gemeinde erstmals mit Angriffen „von außen“ konfrontiert. Die Folge war, dass alles Fremde kategorisch abgelehnt wurde. Rassistisch und fremdenfeindlich wurden die Behörden. Ich wurde 1996 sogar unschuldig verhaftet und landete für wenige Stunden im Polizeikotter. Ein Trauma für mich, da sich dieser Kotter genau auf jenem Platz befand, wo 1945 ein brutalst ermordeter Zwangsarbeiter verscharrt wurde. Ich wollte eine positive Aufarbeitung des Genozids und landete im selben Loch, nur 50 Jahre später. Der einzige verurteilte Rechnitzer war ein Polizist. Korruption und die teilweise Verbauung der Massengräber führten zur Vertuschung.
Wie ging es dann für dich weiter, und wie kamst du zu Apropos?
Ich startete 1996 eine Ausbildung zum Sozialtherapeuten, die ich 1999 beim Dalai Lama abschloss. Bereits 1996 wusste ich, dass die gelernte Theorie zwar sehr, sehr interessant ist, aber die Praxis unbedingt dazugehört. So begann meine Arbeit bei unserer Straßenzeitung. Zuerst nur als Schreiber, aber als niemand so recht seine eigene Armut zur Schau stellen wollte, verkaufte ich die erste Zeitung in der Salzburger Altstadt. Ich wollte, dass unsere Artikel gelesen werden. Als dann unsere Zeitung lief, überlegte ich mir, wie ich mein verdientes Geld am besten verwenden könnte. So gründete ich mein Projekt in Indien. 2004 wurde die „Gerhard Charitable Trust“ eröffnet. 2005 wurde ich auch für eine gewisse Zeit Obmann-Stellvertreter der Salzburger Wärmestube. Verschiedene Werkverträge mit der Universität-Salzburg waren die Folge. 2010 konnte ich ein eigenes Armutsforschungszentrum, mit einer kleinen Schule in Indien gründen. Verschiedene Filmprojekte und Konzepte folgten. Ich wollte einfach behinderten Menschen zeigen, dass auch sie eine Stütze der Gesellschaft sein können.
Es gab 2009 eine ORF-Sendung „Thema“, wo du über schwere Verdachtsmomente auf dem Fußballplatz in Rechnitz sprichst.
Das ist ja nur einer der Plätze. Wir hatten nur wenig Sendezeit, so konzentrierten wir uns dabei auf diesen Platz. Sechs Massengräber befinden sich dort.
Warum bist du dir da so sicher?
Es gibt ein Vernehmungsprotokoll, in dem der verurteilte Nazi-Bürgermeister und ranghohe Parteifunktionär von Oberwart, Ludwig Groll, alles beschrieb. Er war für die Aufbringung der jüdischen Zwangsarbeiter als Arbeitskräfte zuständig. 1946 sollte ein Vereinsreorganisierungsgesetz im Parlament beschlossen werden. Es war bereits im Ausschuss von allen Parteien beschlossen worden, doch im letzten Moment wurde das Gesetz nicht umgesetzt. So konnten alle Vereine wie Alpenvereine, Fußballvereine etc. noch nach dem Krieg mit Statuten aus der Nazizeit weiterarbeiten. Ein idealer Sammelplatz für alle Unbelehrbaren, wenn man die „Festschrift“ „60 Jahre Fußballverein Rechnitz 1991“ liest. Dort wurden, 1991, sogar noch die Statuten aus der Nazizeit abgedruckt.
Ist das ein Beweis für sechs Massengräber?
1948 wurde ein Volksgerichtsprozess geführt. Während des Prozesses wurde am 4. August 1948 auf diesem Platz, der neu errichtet wurde, ein Fußballspiel mit einigen Spielern aus dem sogenannten Wunderteam ausgetragen. Der verurteilte Ludwig Groll war bis 1939 Präsident des Burgenländischen Fußballverbandes. In einem Schreiben des Gerichts vom August 1948 an die Staatsanwaltschaft heißt es: „Die Anzahl der Getöteten ist noch viel höher, da noch weitere sechs Massengräber gefunden wurden, aus Zeitmangel konnten aber keine weiteren Stichexhumierungen vorgenommen werden.“
Warum stoppte der jetzige Bürgermeister als Präsident dieses Vereines nach dieser ORF-Sendung nicht das Spielen dort?
Es wird dort nicht nur Fußball gespielt. Der Musikverein marschiert dort auf. Schnaps wird auf dem Verdachtsmoment ausgeschenkt. Unglaublich! Wie 1945, als alle besoffen die abgemagerten, kranken und nackten Juden erschossen.
Der Bürgermeister bezeichnete dich in dieser Sendung als Indiana Jones? Was soll das?
Vor lauter Schande funktioniert wohl die Kommunikation innerhalb der Gemeinde schlecht. Bereits 2001 teilte ich dem damaligen Bürgermeister alles mit. Er drohte mir im Gemeindeamt und wollte wissen, woher ich dieses Vernehmungsprotokoll des Ludwig Groll hätte. Ich wollte eine Gedenktafel. Ohne Luftbildaufnahmen gehe gar nichts, meinte er weiter.
Du bist aber auf eigene Kosten nach Washington geflogen und hast dort Luftbilder gefunden. Das ORF-Mittagsjournal Burgenland, der Standard und andere Zeitungen berichteten davon, was passierte mit diesen Bildern?
Diese Berichte waren der Grund, warum der damalige Bürgermeister fluchtartig das Gemeindehaus und die Politik verließ. Als ich um einen Artikel in der Lokalzeitung BVZ bat, wurde mir ein Student als Redakteur zugeteilt. Der Artikel erschien nie, aber es wurde eine Beregnungsanlage auf dem Sportplatz errichtet. Kalkwasser wird dort auch bei Regenwetter auf die Anlage gespritzt und auf der Homepage des Vereins kann man die zynischen Kommentare des Vereins verfolgen.
Was wirst du nun weiter unternehmen?
Erstens fordere ich den Bürgermeister hiermit auf, das Spielen am Platz einzustellen, bis nicht alle Bebauungen und Umwidmungen auf diesem Platz untersucht sind. Zweitens verlange ich die Rücknahme der Ehrenbürgerschaft von Rechnitz des Dr. W. und des Amtmannes V. Laut Zeitzeugenberichten war dieser Naziarzt beim Eintreffen der jüdischen Zwangsarbeiter am Bahnhof anwesend und er durfte, obwohl er 1947 von der burgenländischen Ärztekammer als Nationalsozialist belastet wurde, die Stichexhumierungen für die Bezirkshauptmannschaft durchführen. Ich werde das Budgetbegleitgesetz, das Josef Pröll als damaliger Finanzminister einbrachte, in dem mir verboten wird, weiter gerichtlich vorzugehen, überprüfen lassen, da mir die Zusammenhänge zwischen den Ermordungsplätzen sehr suspekt sind. Weiters gibt es ein Tatortfoto eines anderen, großen Massengrabes. Hätte man gleich nach der Findung meiner Luftbildaufnahmen in Washington diese Bilder ausgearbeitet, könnte man darauf diese zwei Stadln und den Wald und die Straße ganz einfach finden. Dieses Feld befindet sich nahe der heutigen Polizeistation. Als man mir dann nach 2001, mit Genehmigung der Gemeinde, meine Gartenmauer auf einer Länge von mindestens 25 Meter abriss und ein Informant von mir tot aufgefunden wurde, zog ich wieder nach Salzburg. Ich hatte Angst, denn es gab mindestens acht Morde in diesem Zusammenhang nach dem Krieg. Ich habe alles bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Ich werde nun einen Film darüber drehen und unter www.karnataka.at kann man vieles darüber nachlesen.
Am 25. März 2012 wurde in Rechnitz vom Verein RE.F.U.G.I.U.S. eine Gedenkfeier abgehalten
und das Museum Kreuzstadl eröffnet.
Die Sendungen zum Nachhören finden Sie auf der Website der Radiofabrik www.radiofabrik.at
unter Programm: Sendungen von A bis Z: Apropos.
In der nächsten Sendung „Alles rund ums
Pflegegeld“ am 10. April um 18 Uhr wird uns Frau Dr. Skuhra von der Pflegeberatung des Landes Salzburg Auskunft geben über Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.
In unserer letzten Sendung hatten wir Kurt Mayer live zu Gast. Der Aproposverkäufer gab uns Einblicke in seinen Verkaufsalltag und ließ uns auch ein wenig in sein Privatleben schauen.
Kurt Mayer ist nun schon seit sieben Jahren bei der Salzburger Straßenzeitung. Auf unsere Frage, wie er dazu kam, antwortete er, dass er damals nach Jahren langer Obdachlosigkeit irgendwann ein kleines Zimmer in der Glockengasse 10 zugesprochen bekam, wo sich auch die Straßenzeitung Apropos befindet. Sein Pensionszimmer war nur zwölf Quadratmeter groß, und doch war es ein Dach über dem Kopf. Dort kam Mayer in Kontakt mit Apropos und fing schon bald als Zeitungsverkäufer an.Von da an änderte sich sein Leben sehr zum Positiven: Er hörte mit dem Trinken auf und ging einfach seiner Tätigkeit nach. Später fing er dann auch an, Beiträge für Apropos zu schreiben, einfach mit dem Gedanken, über sich und seinen Lebensweg zu berichten und Dinge zu schildern, wie es einem im Leben so ergehen kann, und vor allem, wie man aus gewissen Lebenssituationen wieder rauskommt. Kurt Mayer war mit seiner Lebensgefährtin Claudia in der Sendung.
Wir haben ihn auch gefragt, wie seine Kundschaften auf der Straße reagieren, wenn sie seine Texte lesen. Die Antwort darauf war: Er wird sehr oft gelobt, weil man merkt, dass seine Texte aus dem Herzen geschrieben sind. Die schwierigste Frage unsererseits war, als wir fragten, was er machen würde, wenn es Projekte wie Apropos nicht mehr geben würde? Seine Antwort darauf: Für ihn wäre es eine Katastrophe, weil er ja nur eine kleine Invaliditätspension bezieht. In seiner Freizeit liest Kurt gerne, hört gern Radio und macht lange Spaziergänge. Was er sich für die Apropos-Verkäuferschaft wünschen würde? „Ich wünsche mir von der Aproposverkäuferschaft, dass wir uns öfter zusammensetzen und über Verkaufsprobleme, Erfolge und Berichterstattungen usw. sprechen, und überhaupt mehr Kontakt unter den Verkäufern zustande kommt.“
Unsere nächste Sendung findet am 13. März um 18 Uhr statt. Unter dem Sendungstitel „Lebenswege“ dürfen wir Apropos-Verkäufer Gerhard Entfellner begrüßen. Der gelernte Spediteur und Bürokaufmann wird uns in dieser Sendung Einblicke in sein sehr spannendes Leben geben.Wir haben noch dazu am 27. März um 18 Uhr eine Sondersendung, wo uns in einer Livesendung Richard Gölzner von der Sozialberatung der Caritas Salzburg einige Fragen zum Thema Mindestsicherung beantworten wird, da der Vollzug der Mindestsicherung zurzeit ein sehr aktuelles Thema ist.
Sämtliche Radiosendungen sind zu hören
im Archiv cba.fro.at/apropos
unter der Frequenz 107,5 und 97,3 MHz.
Die Sendung ist auch im Internet jederzeit abrufbar unter http://cba.fro.at/series/1222
Letztes Mal zu Gast bei „Apropos, das Straßenmagazin“ war Michaela Brawisch vom Kulinarium Salzburg in der Neuen Mitte Lehen. Dort erhalten Jugendliche mit Beeinträchtigung eine Ausbildung. Frau Brawisch, die neben der Ausbildung als Köchin auch eine Zusatzausbildung als Behindertenbegleiterin genossen hat, gab uns in dieser Sendung sehr interessante Einblicke in das Ausbildungsverfahren des Kulinariums. Ein ganz wichtiger Punkt bei der Lehrlingsausbildung ist für das zuständige Fachpersonal, dass sie mit den Eltern der Lehrlinge in ständigem Kontakt stehen wie auch mit den Betreuern, wenn Lehrlinge in betreuten Wohnungen leben. Weil es besonders in diesen Fällen wichtig ist, dass nicht nur die fachliche Ausbildung im Vordergrund steht, sondern auch, dass die menschliche Seite im Hintergrund dabei ist. Die Lehrlinge werden nach dem normalen Kollektivvertrag bezahlt und besuchen einmal in der Woche die Berufsschule, die eine eigene Klasse mit eigenen Lehrern für sie hat. Im Kulinarium werden hauptsächlich Jugendliche aufgenommen, die lernschwach sind und am freien Arbeitsmarkt sehr schwer vermittelbar sind. Laut Frau Brawisch gibt es weit mehr Anfragen von Jugendlichen, als das Kulinarium aufnehmen kann. Es wird darüber nachgedacht, in Salzburg mehrere Betriebe dieser Art ins Leben zu rufen. Dazu bedarf es aber Mittel aus öffentlicher Hand. Das Kulinarium beschäftigt derzeit 17 Jugendliche mit Beeinträchtigung, die Arbeitsräumlichkeiten dürften ruhig etwas größer sein, wenn es nach Frau Brawisch ginge, denn es mangelt nicht an Aufträgen.
Diese Sendung ist wie immer zum Nachhören auf der Website der Radiofabrik, www.radiofabrik.at unter Programm: Sendung von A-Z : Apropos – das Straßenmagazin oder auf www.apropos.or.at. In unserer nächsten Sendung, am 14. 2. 2012 um 18.00 Uhr, dürfen wir Kurt Mayer begrüßen, der uns in dieser Live-Sendung über seine Tätigkeit als Apropos-Verkäufer erzählt und uns auch Einblicke in sein Leben gewährt.
Die Sendung ist auch im Internet jederzeit abrufbar unter http://cba.fro.at/series/1222
Verkäufer Georg:
Am 13. Dezember hatten wir „unseren“ Schriftsteller Walter Müller zu Gast und machten in unserer Radio-Weihnachtsausgabe eine Lesung aus unserem Buch „Denk ich an Heimat“. Zwischen den Texten spielten wir weihnachtliche Musik. Wir hoffen, dass unsere Hörer ein wenig in Weihnachtsstimmung gekommen sind. Im nächsten Jahr geht es mit unserer Sendung frisch und fröhlich weiter. Gleich zur ersten Sendung am 10. Jänner um 18 Uhr begrüßen wir Frau Michaela Brawisch zum Thema „Berufsausbildung für Jugendliche mit Beeinträchtigung. Frau Brawisch, ausbildende Köchin im „Kulinarium“ in Lehen, wird uns über ihre Tätigkeit erzählen.
Wir wünschen uns, dass unsere Hörerinnen und Hörer nächstes Jahr ebenso Spaß haben wie wir beim Radiomachen!
Verkäuferin Evelyne:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich eine Radiosendung mache und dann auch von den Zuhörern höre, dass es spannend gewesen ist. Viele Zuhörer sagen mir auch auf der Straße, dass es sie freut, dass wir Radio machen. ich sage auch meinen Stammkunden, dass sie unsere Sendung auch im Internet nachhören können, wenn sie keine Zeit für die Live-Sendung haben.
Auf das nächste Jahre freue mich auch schon sehr, weil wir viele spannende Gäste erwarten. Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch!
Alles Sendungen gibt es zum Nachhören auf www.apropos.or.at
Die Sendung ist auch im Internet jederzeit abrufbar unter http://cba.fro.at/series/1222
Verkäufer Georg:
Am 8. November war Hans Steininger, Vertriebsleiter bei Apropos, live in unserer Sendung zu Gast. Für mich persönlich war diese Sendung sehr interessant, weil unsere Moderatorinnen zum Beispiel die Frage stellten, wie sich Apropos-VerkäuferInnen verhalten sollten, wenn andere Straßenzeitungsverkäufer Zeitungen aus Wien in Salzburgs Straßen verkaufen – und das mit sehr viel Nachdruck. Es gibt ja deswegen immer wieder mal Streitigkeiten. Die Aussage des Vertriebsleiters war: Man sollte sich als Apropos-VerkäuferIn angemessen benehmen, weil diese Menschen genauso menschlich behandelt werden wollen wie jeder andere auch. Das heißt, man sollte sich nicht hinreißen lassen, aggressiv zu reagieren oder diese Menschen einfach wegzujagen, weil genau das zu Streitereien führt. Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass man mit solchen Problemen am besten umgehen kann, wenn man dabei ruhig bleibt und versucht, irgendwie eine Einigung zu finden. Wie zum Beispiel sich mit diesen Menschen einen Verkaufsplatz zu teilen. Es profitieren beide Seiten davon! Ich muss aber auch dazusagen, dass ich am Anfang auch meine Probleme damit hatte, wenn ich irgendwo verkauft habe und um mich herum waren einige Global-Player-Verkäufer. Da hab ich dann auch befürchtet, dass ich kein Geschäft mehr mache. Wenn man dann stundenlang in der Kälte steht und dann auch noch provoziert wird, da hat man dann auch nicht mehr so positive Gedanken, da führt dann eins zum andern. Ich habe aber auch sehr bald gemerkt, dass diese Dinge für einen Apropos-Verkäufer nicht wirklich eine Bedrohung sind, weil unsere Zeitung einen sehr guten Ruf genießt und einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Also – dazulernen und menschlich bleiben!
Unser Live-Gast in der nächsten Sendung am 13. Dezember ist Walter Müller, der mit Luise, Evelyn und mir einige Texte aus dem Buch „Denk ich an Heimat“ lesen wird.
Verkäuferin Evelyne:
Ich muss zu dieser Sendung sagen, dass ich es sehr interessant finde, dass Apropos-Ausgabestellen im Lungau und Pinzgau geplant sind. Sehr interessant ist auch, dass Apropos Verkäufer sucht. Ich kenne viele Menschen, die froh wären, wenn sie die Chance hätten, etwas dazuzuverdienen. Das Problem dabei ist, dass es vielen schwerfällt, auf der Straße Zeitung zu verkaufen. Sie haben Angst davor, wie ihre Bekannten darauf reagieren, was andere dazu sagen. Ich meine, sie sollten sich für einen Weg entscheiden und dazu stehen, egal, was andere meinen. Ich hoffe, dass ich mit meinen Zeilen einige zum Nachdenken bewegen kann, vielleicht ein Apropos-Verkäufer zu werden. Es ist einfach so, dass man unsicher ist, wenn man etwas macht, das nicht der Norm entspricht. In diesem Fall gilt aber: Alles ist besser als nichts!
Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Alles Sendungen gibt es zum Nachhören auf www.apropos.or.at
Die Sendung ist auch im Internet jederzeit abrufbar unter http://cba.fro.at/series/1222
Verkäufer Georg:
Am 11. Oktober war es wieder so weit und wie immer hatten wir einen Live-Gast. Es ging in dieser Sendung um das Thema Schuldenfalle. Dazu hatten wir Inge Honisch eingeladen. Sie ist bei der Schuldnerberatung Salzbug als Diplomsozialarbeiterin tätig und gab uns interessante Einblicke rund um ihren Aufgabenbereich. Ich muss sagen, es war für mich persönlich sehr lehrreich, wie man sich z. B. in einem Privatkonkursverfahren verhalten muss und vor allen Dingen wie so ein Verfahren überhaupt abgewickelt wird. Honisch sprach aber auch darüber, wie man heutzutage verhindern kann, dass man in eine Schuldenfalle gerät. Wir haben bei allen Live-Sendungen eine Frage dabei, die wir an jeden Gast stellen: „Was bedeutet für Sie Armut?“ Die Antwort von Inge Honisch hat mir gut gefallen, denn sie ist der Meinung, dass oft nicht nur Menschen mit wenig Geld „arm“ sind ...
In unserer nächsten Sendung, am 8. November, werden wir unsern Apropos-Vertriebsleiter Hans Steininger begrüßen. Wir werden ihn zu seinem Aufgabenbereich befragen, aber auch über die Probleme mit den Verkäufern anderer Straßenzeitungen und ihre bisweilen sehr nachdrücklichen Verkaufsmethoden.
Verkäuferin Evelyne:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie locker und ganz sicher unsere Livegäste sind. Da wird man selber dann auch ganz ruhig und fühlt sich auch wohl beim Moderieren. Wenn der Gast dann auch noch eine angenehme Stimme hat, dann ist eine ganz entspannte Atmosphäre im Raum und ich merke es auch, dass es immer lichter wird. Ich muss auch sagen, dass ich auch sehe, wie es Luise dabei geht. Sie hat schon sehr viel mehr Selbstvertrauen, auch das gibt einem Kraft und Freude.
Zu hören unter der Frequenz 107,5 & 97,3 MHz
Die Sendung ist auch im Internet jederzeit abrufbar unter http://cba.fro.at/series/1222
Verkäufer Georg:
Am 13. September war es wieder einmal so weit: von 18 bis 18.30 Uhr hatten wir wieder einen Live-Gast: Zum „Tabuthema Zahnersatz“ war Zahntechniker Michael Crepaz ins Studio gekommen, um unsere Fragen zu beantworten. Für so eine Sendung sind ja im Vorfeld einige Recherchen nötig, dafür hatte mir Herr Crepaz Fachbücher und persönliche Unterlagen zur Verfügung gestellt, damit ich mir möglichst viele sinnvolle Fragen erarbeiten konnte, um dann auch allgemein verständliche Antworten zu bekommen. Genau die Arbeit im Vorfeld ist für mich der interessante Teil des Radiomachens. Man muss sich jeden Monat mit einem anderen Thema befassen, das gefällt mir. Es ist für mich eine gute Übung, denn man sollte ja immer mit wachsamen Augen durchs Leben gehen und sich mit so vielen Dingen wie möglich beschäftigen, und das Radiomachen verschafft mir Zutritt dazu. Gleich am nächsten Tag hatten wir (Luise, Evelyne und ich) unseren Feedbackworkshop mit der Radiofabrik. Wir hörten uns eigene und andere Sendungen an und redeten darüber, wo eventuell Fehler liegen und was man allgemein besser machen kann. Ich muss sagen, es war sehr lehrreich! Ich möchte an dieser Stelle ein Lob aussprechen an Eva Schmidhuber und Mirjam Winter, die Leiterinnen des Workshops: Sie gestalten ihre Workshops sehr lehrreich und haben auch außerhalb dieser Veranstaltungen immer ein offenes Ohr für uns.
Unsere nächste Sendung findet am 11. Oktober statt, wir dürfen dazu Inge Honisch begrüßen. Sie ist bei der Schuldnerberatung Salzburg als Diplomsozialarbeiterin tätig und wird uns rund um ihren Aufgabenbereich Einblicke geben. Angefangen damit, wie man sich in einem Privatkonkurs verhält, bis hin zur Frage, was heutzutage die größten Schuldenfallen sind.
Verkäuferin Evelyne:
Das Thema unserer Septembersendung war für uns alle wichtig: unsere Zähne! Luise und ich stellten die Fragen, und die Musik machte Georg, die wir Zuhause gemeinsam ausgesucht und zusammengestellt haben. Denn das soll gekonnt sein und zwischen den Antworten und der Musik machte ich ein cooles Foto, ja, da sieht man, wie sich unsere Gäste wohlfühlen bei uns. Ab und zu gibt’s schon noch einige Versprecher, aber das kann ja selbst einem Profi passieren, und man merkt ja auch, dass wir daran Spaß haben! Ich muss sagen, wir sind ein ganz tolles Team, das habe ich bei unserem Workshop, den wir einen Tag nach unserer Sendung hatten, gemerkt, und wir wissen selber, wo wir unsere Fehler haben und wie wir es noch besser machen können. Ich muss auch sagen, ich hätte gerne so eine Radiostimme wie manche anderen, sie haben so weich klingende Stimmen. Ich muss auch sagen, wenn man Sendungen dann anhört, ist immer eine gewisse Spannung drinnen und das gefällt mir auch sehr und auslernen kann man nie, weil immer neue Aufgaben und Ideen kommen.
Zu hören unter der Frequenz 107,5 & 97,3 MHz
Die Sendung ist auch im Internet jederzeit abrufbar unter http://cba.fro.at/series/1222
Verkäufer Georg:
Am 9. 8. war es wieder mal so weit: Unsere Radiosendung wird ja regelmäßig, immer jeden zweiten Dienstag im Monat, gesendet, immer zur gleichen Zeit von 18.00 bis 18.30 Uhr. Diesmal hatten wir zwei Live-Gäste zu Besuch, Frau Luise Slamanig und Herrn Rolf Sprengel. Viele kennen sie vom Verkauf der Salzburger Straßenzeitung und von ihren Standplätzen – Luise beim Rathausbogen, Rolf in der oberen Linzer Gasse. Es ist erstaunlich, dass die zwei nach so vielen Jahren noch mit so viel Eifer dabei sind! Wenn man ihnen so zuhört, merkt man sehr genau, dass sie auch wirklich dahinterstehen. Was erfrischend ist bei beiden: Sie beantworteten unsere Fragen ganz grad heraus, ganz offen.
Wenn Sie die Sendung nicht gehört haben sollten oder noch einmal anhören wollen, dann schauen Sie bitte unter cba.fro.at/apropos
Unsere nächste Sendung findet am Dienstag, dem 13. September statt. Live-Gast wird Herr Michael Crepaz sein. Er ist Zahntechniker und wird uns rund um das Tabuthema Zahnersatz einige interessante Antworten geben können. Es ist einfach ein Thema, das früher oder später jeden betrifft, aber es wird sehr selten offen darüber geredet. Wenn es Sie interessiert, freuen wir uns, wenn Sie uns zuhören!
Verkäuferin Evelyne:
Heute war es wieder total super für mich. Unsere Gäste Luise und Rolf waren überhaupt nicht nervös und haben unsere Fragen frei heraus beantwortet. Es wird auch von Sendung zu Sendung immer leichter und entspannter. Ich habe bei den Sendungen schon ein richtig lockeres Gefühl. Jede Sendung ist jetzt schon weniger anstrengend aufgrund unserer Erfahrung. Ich habe wirklich Spaß daran, Radio zu machen. Ich merke aber auch, dass unsere Gäste gerne zu uns kommen, das ist ein schönes Gefühl. Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Apropos ON AIR!
Zu hören unter der Frequenz 107,5 & 97,3 MHz
Die Sendung ist auch im Internet jederzeit abrufbar unter http://cba.fro.at/series/1222



















