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Erzwungene Stadtspaziergangs-Pause

Seit September führt unser Verkäufer Georg Aigner mit Herz, Hirn und Seele durch das soziale Salzburg.
Seine drei Touren „Überleben“, „Spurwechsel“ und „Schattenwelt“ haben mittlerweile schon Hunderte von Menschen beeindruckt und berührt. Es macht einfach einen Unterschied, ob man aus Zeitungen, Fernsehen, Radio oder Social-Media-Kanälen über Armut, Obdachlosigkeit, Haft und Ausgrenzung erfährt oder ob man sich gemeinsam MIT einem ehemaligen Betroffenen auf den Weg macht. Denn wer Schwellen überschreitet, erlebt die Thematik nicht nur über seinen Seh- und Hörkanal, sondern mit allen Sinnen. Zuerst stellt man sich der Begegnung mit einem Straßenzeitungsverkäufer, dann betritt man mit ihm bei manchen Touren (Spurwechsel, Schattenwelt) auch soziale Einrichtungen: Spürt den Raum, spricht mit den Einrichtungs-Leiter*innen, erfährt, wie dieses soziale Hilfsangebot Georg Aigner in seinem (Über-)Leben unterstützt hat und wird – zumindest für die Dauer von 90 Minuten – lebendiger Teil von Georgs Welt.
Sechs Monate lang hat Georg – trotz eines angeschlagenen Gesundheitszustands – jede reservierte Tour übernommen. Nun muss er auf die unmissverständlichen Signale seines Körpers Rücksicht nehmen und eine erzwungene Stadtspaziergangspause einlegen.

 

Lieber Georg, wir wünschen Dir gute Besserung!