Obinna Obika schreibt zu: Gut gemacht
Schreibwerkstatt-Autor und Verkäufer Obinna Obika
Well done
One thing that seems to be lacking recently is genuine appreciation. One could put in a lot of efforts into an activity but get little or even no appreciation in return. For me, there have been moments when I received appreciation for efforts and the feeling was quite satisfying. Growing up, it was more easier getting appreciated for things I did. For instance, whenever I completed a chore at home, my parents always said ‘well done’ and it also moved me to do more.
Currently, I find myself engaging in lots of activities at the same and it sometimes can be overwhelming. In periods like this, I look around and it feels like it is just me against the world. One time, I had exams at school, pressure at work and at the same time the demands of everyday life. I must say it felt like I was carrying the whole world on my shoulders. But then, I received a message from someone very close to me that says – “I see all your efforts and hard work and I just want to say, well done and keep pushing”. Frankly, those words were so encouraging and motivating and then I knew contrary to my general thinking that no one sees my efforts, someone is actually noticing and I am not alone. Nowadays, anytime I feel like giving up, I remember that someone, somewhere is seeing and noticing me and that is more than enough drive to not give up. Indeed, I am not alone.
Deutsche Übersetzung:
Gut gemacht
Etwas, das in der heutigen Zeit oft zu fehlen scheint, ist aufrichtige Wertschätzung. Man kann sehr viel Mühe und Energie in eine Aufgabe stecken – und bekommt dafür wenig oder gar keine Anerkennung. Es gab für mich immer wieder Momente, in denen ich Wertschätzung für meine Anstrengungen erhalten habe, und dieses Gefühl war ausgesprochen befriedigend. Als Kind war es leichter, Anerkennung für Dinge zu bekommen. Zum Beispiel sagten meine Eltern jedes Mal „gut gemacht“, wenn ich eine Aufgabe zu Hause erledigt hatte und das motivierte mich, weiterzumachen. Zurzeit mache ich viele Dinge gleichzeitig, und das kann manchmal ziemlich überfordernd sein. In solchen Phasen schaue ich mich um und habe das Gefühl, allein gegen die ganze Welt zu stehen. Vor Kurzem hatte ich Prüfungen an der Uni, Druck bei der Arbeit und gleichzeitig die alltäglichen Verpflichtungen. Das fühlte sich an, als würde ich die ganze Welt auf meinen Schultern tragen. Doch dann bekam ich eine Nachricht von jemandem, der mir sehr nahe steht: „Ich sehe deine Mühe und deine harte Arbeit und möchte dir einfach sagen: gut gemacht, weiter so.“ Diese Worte waren unglaublich ermutigend und motivierend. In diesem Moment wurde mir klar, dass jemand meine Bemühungen sieht und ich nicht allein bin. Immer wenn ich das Gefühl habe, aufgeben zu wollen, erinnere ich mich daran, dass mich irgendwo jemand wahrnimmt – und das allein reicht mir als Antrieb, nicht aufzugeben.