Schreibwerkstatt-Autor Solomon schreibt zu: Gut gemacht

von Schreibwerkstatt-Autor Solomon Ololagbose

Well Done

Some words carry quiet power. “Well done” is one of them. It arrives after effort, after doubt, and sometimes after exhaustion. Yet when it comes, it restores something inside the soul.

After long work, when strength feels spent and motivation feels thin, acknowledgment has a unique effect. It brings relief. It brings renewal. It tells the heart that the effort mattered. This is what “well done” does: it transforms fatigue into calm and replaces strain with quiet pride.

As a child, praise felt rare, which made it unforgettable. When an adult noticed my effort and spoke those words, I felt visible. I felt worthy of trust. That moment did more than reward success; it built confidence. It taught me that commitment and honesty held value, even when outcomes felt uncertain.

Later in life, I learned that recognition does not always come from others. Sometimes it comes from reflection. When a difficult task ends better than expected, there is satisfaction in knowing that persistence made the difference. In those moments, the words “well done” echo within.

To celebrate what goes right does not deny hardship. It honors endurance. Acknowledgment renews the spirit, and after hard work, that renewal matters more than we often realize

Deutsche Übersetzung:

Gut gemacht – Well Done

Einige Worte tragen eine leise Kraft in sich. „Gut gemacht“ gehört dazu. Es kommt nach Mühe, nach Zweifel und manchmal nach Erschöpfung. Und doch, wenn es ausgesprochen wird, stellt es etwas im Inneren wieder her.

Nach langer Arbeit, wenn die Kraft erschöpft ist und die Motivation schwindet, entfaltet Anerkennung eine besondere Wirkung. Sie bringt Erleichterung. Sie bringt Erneuerung. Sie sagt dem Herzen, dass die Anstrengung einen Sinn hatte. Genau das bewirkt „gut gemacht“: Es verwandelt Müdigkeit in Ruhe und ersetzt Anspannung durch stille Zufriedenheit.

Als Kind war Lob selten, vielleicht machte es das so unvergesslich. Wenn ein Erwachsener meine Mühe bemerkte und diese Worte sagte, fühlte ich mich gesehen. Dieser Moment belohnte nicht nur den Erfolg, sondern stärkte mein Selbstvertrauen. Er lehrte mich, dass Engagement und Aufrichtigkeit Wert haben – auch wenn das Ergebnis ungewiss scheint.

Später im Leben lernte ich, dass Anerkennung nicht immer von anderen kommt. Manchmal entsteht sie aus der Rückschau. Wenn eine schwierige Aufgabe besser endet, als erwartet, liegt Genugtuung darin, zu wissen, dass Durchhaltevermögen den Unterschied gemacht hat. In solchen Momenten hallen die Worte „gut gemacht“ im Inneren nach.

Zu feiern, was gelingt, heißt nicht, das Schwere zu leugnen. Es bedeutet, Ausdauer zu würdigen. Anerkennung erneuert den Geist,und nach harter Arbeit ist diese Erneuerung bedeutender, als uns oft bewusst ist.

Fotocredit: Lisa/Pexels