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Übersicht
Hervorgehoben: „Ächte die Tat, aber achte den Täter“
Wie geht es Opfern, wenn sie mit ihren Tätern an einem Tisch zusammenkommen? Gibt es klassische Täterprofile? Und warum kann man so leicht selbst zum Täter werden? Apropos im Gespräch mit Konfliktreglerin Andrea Pawlowski vom Verein Neustart.
Schreibwerkstatt: Da muss man durch
Ich mache schon sehr lange die Tätigkeit als Kolporteur, ich hatte immer Spaß daran, mit Menschen in Verbindung und Kommunikation treten zu dürfen. Ich bekomme sehr oft weise und gute Ratschläge für mein Leben, die mich bereichern und glücklicher werden lassen. Oft bin ich dankbar, dass ich diese Arbeit machen darf, da ich an der Krankheit „manisch-depressive Schübe“ leiden muss. Es ist wie ein Höllentrip, es kommt und geht und es ist immer da. Es entsteht oft eine innere Leere und Einsamkeit, Vereinsamung. Und oft bricht eine Welt zusammen, weil man aus diesem Kreisel nicht herauskommt. Es ist wie eine Droge, die lässt einen nicht los.
Vermischt: Selbst ist die Verantwortung
Verantwortung zu übernehmen, wird als moralisch positive Größe bewertet. Geht es gut, werden wir gelobt. Geht es daneben, sind wir schuld. Deswegen drücken sich immer mehr Menschen davor, verantwortungsbewusst zu handeln. Zuallerletzt sich selbst gegenüber.




