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Übersicht
Schwerpunkt: „Man muss den Staat beschämen“
Pastoralassistent Max Luger setzt sich seit fünf Jahren mit seinem Projekt „ArMut teilen“ für Bedürftige im Stadtteil Mülln ein. Derzeit sind es 60 Frauen und Männer pro Jahr, denen er teils einmalig, teils monatlich mit Geld aushilft. Er erzählt im Apropos-Gespräch, warum sich Armut so hartnäckig hält, ein Umverteilungs-container eine gute Lösung wäre und sein erfolgreiches Projekt dennoch keine Nachahmer findet.
Schwerpunkt: „Ein Eldorado für Nationalsozialisten“
„Die Zeit heilt alle Wunden“, sagt ein Sprichwort. Und 65 Jahre sind eine lange Zeit. Doch wenn Marko Feingold, Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, von seinen schrecklichen Kriegs-Erlebnissen erzählt, erkennt man, dass Narben zurückbleiben, die nie mehr heilen. Der 96-Jährige über „überfolgsame“ KZ-Aufseher, sein Verhältnis zum Tod und die Unbelehrbaren in unserer Gesellschaft.
Schreibwerkstatt: „Ein Traum ging für mich in Erfüllung“
Anfang April lud die deutsche Tageszeitung taz zum ersten Europäischen Workshop für Straßenzeitungen in Berlin. Verkäuferin Luise und Schreibwerkstatt-Autorin Hanna vertraten Apropos dabei und hatten jede Menge Aha-Erlebnisse.




